Der Vertiefungskurs

Ziel

Die Vertiefungskurse richten sich besonders an diejenigen, die in Seelsorge und Beratung tätig sind oder werden wollen oder in anderen helfenden Berufen von den Erfahrungen profitieren. So wird in diesem Weiterbildungsabschnitt gezielt Handwerkzeug vermittelt, um Ratsuchende als Einzelpersonen oder Paar zu begleiten.

Thematische Schwerpunkte

Im Zentrum der drei Einheiten von jeweils drei Tagen steht die Arbeit in der Kleingruppe.

 Bezogen auf die Themenschwerpunkte und (die häufigsten) seelsorgerlichen Anliegen, die die TeilnehmerInnen mitgebracht haben, mit Aufstellungsvarianten gearbeitet, die zu zweit durchgeführt und deshalb auch in der Einzelseelsorge oder Beratung angewandt werden können. Dabei werden die Repräsentanten des Systems dargestellt, indem man Blätter (sogenannte Bodenanker) im Raum auslegt und diesem Platz im Beziehungsgeflecht nachspürt.

 Die TeilnehmerInnen arbeiten an jedem Kurstag mit den für sie aktuellen Themen. So gibt es nicht nur für den Falleinbringer gute Lösungen – es ist vor allem für den Leiter des Prozesses ein geschütztes Übungsfeld, um dann auch in der Beratung unterschiedlichste Themen mit Bodenankern oder anderen kreativen Mitteln aufzugreifen.

 

Zuvor hat der Kursleiter an einem Fall aufgezeigt, wie auch - ohne dass einem Repräsentanten wie in einer Gruppe zur Verfügung stehen – eine hohe emotionale Dichte möglich wird und sehr wirksame Schritte gegangen werden können.

 

An jedem Kurstag wird eines der sieben Schwerpunktthemen vertiefend aufgegriffen und die anderen Rubriken mit eingeflochten (siehe Curriculum des Grundkurses). Durch weitere 10 Impulskaten pro Tag erweitert sich das umfangreiche Manuals für Systemische Beratung und Seelsorge.

Nach Absolvierung dieses Kurses ist eine Teilnahme am Aufbaukurs möglich.

Möglichkeiten nach dem Vertiefungskurs inklusive der Wahlkurse

Mitarbeit in einem Netzwerk

 Absolventen können in das ISBUS-Beratungsnetzwerk aufgenommen werden. Ziel dieses Netzwerkes ist eine gemeinsame Plattform, um überregional Ratsuchenden die Möglichkeit zu geben, einen entsprechenden Berater zu finden. Solch ein Netzwerk schafft Vertrauen und erleichtert das Bekanntwerden der Arbeit der einzelnen BeraterInnen/ SeelsorgerInnen. Dabei wird eine Bereitschaft zur Qualitätssicherung vorausgesetzt.

 

Gute Voraussetzungen, um das Leiten von Aufstellungsseminaren zu erlernen

Die Erfahrung im Aufbaukurs hat bestätigt, dass der Vertiefungskursen eine gute Basis bildet, um dann auch die Kompetenz zur Leitung von Aufstellungsseminaren und anderen Gruppenangeboten zu vermitteln.

 

 

Zu den Kursen

Hier finden Sie die Termine und Anmeldemöglichkeiten für alle aktuellen Kurse:

Direkt zu den Kursen

das Kartenmanual

Etwa 700 Impulskarten werden während der Weiterbildung  weitergegeben und deren Anregungen im Kurs für den persönlichen Gebrauch und die Beratungspraxis ausprobiert.

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Überblick des Kartenmanuals
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