Werte und Motivation

Die folgenden vier Botschaften lassen eine innere Haltung der Wertschätzung und Offenheit für unser Gegenüber, für uns selbst und für die Welt in der wir leben und nicht zuletzt für Gott wachsen.

Schau weiter!

Jemand fragt drei Männer, die Steine behauen, was sie da tun. Der erste sagt: „Ich bearbeite die Steine.“ Der zweite antwortet: „Ich schaffe einen Bogen über einem großen Portal.“ Der dritte betont mit glänzenden Augen: „Ich baue einen Dom.“
 Doch auch der dritte Arbeiter denkt nicht weit genug – und nicht systemisch. Denn der Dom existiert nicht um seiner selbst willen. So sollten wir eine vierte Antwort hinzufügen: „Ich diene den Menschen, die in dem Dom Gottes heilsame Kraft erfahren werden.“
 So wollen wir nicht einer Institution oder sonst einem Werk unserer Hände dienen, sondern den Menschen, die unsere Unterstützung brauchen.

Sorge dich nicht!

Natürlich gehört es zu unserer Verantwortung, uns um die Gewährleistung unseres Lebensunterhalts zu kümmern. Zugleich beobachten wir, dass der Zwang zur stetigen Steigerung des Lebensstandards sowie irrationale Versorgungsängste eher neurotisch als wohltuend sind. Da wir andere in eine größere Freiheit begleiten wollen, setzen wir uns mit unseren eigenen Bestrebungen auseinander.
 Professionelle Arbeit darf ihren Preis haben, doch wir verzichten auf jegliche Gewinnmaximierung und arbeiten gemeinnützig. Mitwirkende leisten ihre Tätigkeit ehrenamtlich oder/und sind mit fairen vergleichsweise geringeren Honoraren zufrieden.

Sei dir deines Wertes sicher!

Wir haben alle Einschränkungen unseren unschätzbaren Wert wahrzunehmen. Doch es ist uns klar, dass wir dieses Defizit nicht über unser noch so erfolgreiches Tun beheben können. Aussichtsreicher ist es, im systemischen Denken unentdeckte Ressourcen zu nutzen und mehr Anschluss an die Wertschätzung Gottes zu bekommen. So (ge)brauchen wir unsere Tätigkeit nicht, um Anerkennung und Selbstbestätigung zu erlangen.
 Durch unsere Arbeit wollen wir gerade anderen Menschen Wertschätzung geben und keinesfalls über diese Tätigkeit Minderwertigkeitsgefühle zu überwinden versuchen. 

Achte die Freiheit jedes Menschen!

Menschen, die Unterstützung suchen, schadet es, von einem Hilfsangebot oder dem/der Helfenden abhängig zu werden.
 Deshalb reflektieren wir im kollegialen Austausch sowie in Fortbildung und Supervision, wie wir bei ISBUS Menschen die Erfahrung vermitteln, in eine größere Freiheit zu gelangen. Der/die Helfende handelt absichtslos, weil er/sie den/die Ratsuchende/n nicht braucht, um selbst weiter zu kommen oder sich besser zu fühlen. Ein äußeres Zeichen dieser Haltung liegt darin, die Prozesse so kurz wie möglich zu gestalten.

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